Spielregeln

  1. Spielbeginn
    Der erste Aufschlag wird per Münze oder Shuttle aufwerfen (Korken zeigt Gewinnerseite an) ausgelost.
  2. Zählen der Punkte beim Spiel (NEW seit dem 20.05.06!)
    So wird bei der Rallyepoint-Zählweise gezählt
    1. Punkterwerb: Bei der Rallyepoint-Zählweise wird für jeden Ballwechsel („Rallye“) ein Punkt vergeben.
    2. Aufschlagrecht: Als Aufschläger erhält man beim Gewinn des Ballwechsels einen Punkt, als Rückschläger einen Punkt und das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel. Es schlägt also stets die Seite auf, die den vorhergegangenen Ballwechsel gewonnen hat.
    3. Stellung (wie bisher bei der traditionellen Zählweise): Bei geradem eigenen Punktestand erfolgt Aufschlag von rechts, bei ungeradem von links. Das erste Aufschlagrecht wird ausgelost.
    4. Satzende normal: Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte pro Satz, wobei am Satzende ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erreicht sein muss.
      Gilt für alle Disziplinen, also auch für Dameneinzel.
    5. Satzende verlängert: Da dies bei 21:20 nicht der Fall ist, wird solange weiter gespielt, bis eine Partei zwei Punkte Vorsprung hat – maximal allerdings bis 30 Punkte. Bei 29:29 führt der nächste Punkt zum Satzgewinn.
      Knappstes Satzergebnis ist also 30:29.
    6. Seitenwechsel dritter Satz: In einem dritten Satz sind beim erstmaligen Erreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.
    7. Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte, so gibt es eine Pause von einer (1) Minute. Zwischen zwei Sätzen (erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweils zwei (2) Minuten. In diesen Pausen darf das Spielfeld und die Umgebung des Spielfeldes verlassen werden. 
      Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz entfällt.
    8. Coachen: Während der Ballwechsel ist Coachen nicht erlaubt. 
      Es darf also nicht nur - wie bisher - in den Pausen gecoacht werden, auch zwischen den Ballwechseln ist ein Hereinrufen von Ratschlägen erlaubt. Die Ausführungsdetails müssen allerdings noch festgelegt werden.
      Regelungen für die Aufschlagsituation in den Doppeldisziplinen
    9. Punktgewinn Aufschläger: Gewinnt die aufschlagende Partei den Ballwechsel, so schlägt der Aufschläger weiter auf. Er wechselt dann in das andere Aufschlagfeld und schlägt auf den Partner des ersten Rückschlägers auf. 
      Bei mehreren Punktgewinnen wechselt er also immer zwischen dem linken und rechten Aufschlagfeld wie bei der traditionellen Zählweise
    10. Punktgewinn Rückschläger: Gewinnt die rückschlagende Partei den Ballwechsel, so erhält sie Punkt und Aufschlagrecht. Die Positionen werden weder auf der Verliererseite noch auf der Gewinnerseite gewechselt. 
      Die aus der traditionellen Zählweise vertrauten Positionierung, wer bei null beide rechts stand, steht bei eigenem geradem Punktestand rechts, gibt es nicht mehr. Es gibt auch keinen „zweiten Aufschlag“ mehr.
    11. Aufschläger: Wer nach einem Aufschlagwechsel von den beiden Partnern aufschlagen muss, richtet sich nach dem eigenen Punktestand. Hat man eine gerade Punktezahl, so muss jener Spieler aufschlagen, der aufgrund des Spielverlaufs im rechten Aufschlagfeld steht. Hat man eine ungerade Punktezahl, so muss jener Spieler aufschlagen, der aufgrund des Spielverlaufs im linken Aufschlagfeld steht.
      Die Spieler müssen sich zum Einnehmen ihrer Positionen also jeweils merken, wo sie zuletzt standen und nicht mehr – wie bisher -, wo sie bei null beide gestanden haben.
  3. Fehler
    Es gilt als Fehler:
    • Wenn der Federball beim Aufschlagen über der Taillenhöhe des Aufschlägers getroffen wird.
    • Wenn beim Aufschlag der Federball nicht ins diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld gelangt.
    • Wenn die Füsse des Aufschlägers nicht im Aufschlagfeld stehen, von welchem der Aufschlag zu erfolgen hat; Linien dürfen nicht berührt werden.
    • Wenn der Federball beim Aufschlag oder während des Spiels ausserhalb der Spielbegrenzung zu Boden fällt, durch unter oder ins Netz, geschlagen wird. Körper oder die Kleidung berührt. Die Begrenzungslinie gehört zum Spielfeld.
    • Wenn der Federball zurückgeschlagen wird, bevor er das Netz überquert hat.
    • Wenn ein Spieler das Netz mit dem Schläger, dem Körper oder der Bekleidung berührt, bevor der Ball am Boden ist.
    • Wenn im Doppel ein Spieler oder Partner hintereinander den Ball berührt.
    • Wenn der Aufschläger bis zum erfolgten Aufschlag nicht mit irgendeinem Teil beider Füsse den Boden berührt.
  4. Kein Fehler
    • Der Aufschlag ist gültig, wenn der Federball das Netz berührt und korrekt ins gegnerische Aufschlagfeld fällt.
    • Ein Schlag ist gültig, wenn der Federball während des Ballwechsels das Netz berührt und darüber hinweggelangt.
  5. Anmerkung 
    Im Badminton wird weitgehend ohne Schiedsrichter gespielt (auch an Turnieren und in der Meisterschaft).  Die Aussagen des Gegners (z.B. " in " oder " out ") sollte akzeptiert werden. Bei Uneinigkeit kann um den betreffenden Punkt eine Wiederholung gegeben werden. 
    Turnhalle haben in der Regel eine Höhe von 5,5 – 7 m. Aufschläge, welche die Decke oder herabhängende Geräte berührt, sollen wiederholt werden. Während des Spiels ist die Deckenberührung als Fehler, die Berührung der Geräte als Wiederholung zu werten. Die Netzhöhe beträgt 1.55m.